Bahngeschichte Aschaffenburg
ab 1900 ab 1920 im 2. Weltkrieg (1939-1945) nach 2. Weltkrieg (1960-1945) ab 1960
Zur Fahrzeug-Geschichte des Bw Aschaffenburg in Arbeit
22.02.1844
König Ludwig I. verfügte den Bau der Eisenbahnlinie Bamberg – Würzburg – Aschaffenburg25.12.1845
Baubeginn der Eisenbahnlinie Bamberg-Aschaffenburg1850 – 1854
Fa. Holzmann errichtet die Bahnstrecke Laufach – HeigenbrückenNov.1851
Baubeginn des Schwarzkopftunnels Quelle : Main-Echo, 11.09.19541852
Bau der 370 PS starken Lokomotive „Aschaffenburg" in der Maschinenfabrik Keßler1./2.03.1853
Baubeginn des Hauptgebäudes, der Lokomotiven- und Wagenremisen, der Ladehalle
Lohnkutscher mit ihren Droschken beförderten um die Jahrhundertwende die Bahnreisenden. Sie warteten, wie heute die Taxen, vor dem Aschaffenburger Bahnhof. An verschiedenen Plätzen der Stadt durften damals Dienstmänner, streng nach Ordnung, auf Aufträge warten. Der Bahnhof wurde 1854 zur Eröffnung der Ludwigs-West-Bahn erbaut und hatte sogar einen „Fürstensalon".
Quelle :Menschen in Aschaffenburg 1865 bis 1930 Fotodokumentation26.8.1853
Rohbauarbeiten an den Lokomotiv- und Wagenremisen fast abgeschlossen.Dez 1853
Erdarbeiten am Bahnkörper gehen ihrer Vollendung entgegen. Birnkopfschienen kommen zurMai 1854
Gleisverlegung der Strecke Hanau-Aschaffenburg abgeschlossen. Quelle: Main-Echo, xx.xx.195429.05.1854
Eine Lokomotive befuhr die Strecke Hanau-Aschaffenburg. Quelle : Main-Echo, xx.xx.195413.06.1854
Erste Probefahrt eines Eisenbahnzuges von Hanau nach Aschaffenburg traf um 11:00 Uhr ein.21.06.1854
Extrazug von Hanau mit Lokomotive „Aschaffenburg" traf in der gleichnamigen Stadt ein22.06.1854
Offizielle Übergabe der Strecke Hanau – Aschaffenburg01.07.1854
Eröffnung der Teilstrecke Aschaffenburg - Frankfurt. Quelle: 140 Jahre Eisenbahn im Spessart08.09.1854
Richtfest Schwarzkopftunnel Quelle : Main-Echo, xx.xx.195422.09.1854
Probefahrt von Würzburg nach Aschaffenburg.25.09.1854
Probefahrt mit Passagieren01.10.1854
Fertigstellung der Bahnhofsanlagen und Inbetriebnahme der Ludwigs-West-Bahn.
Lage der damaligen Betriebsgebäude :
Westlich des Hauptgebäudes befanden sich
zwei
Wagenremisen
(bayerische u. Frankfurt-Hanauer Gesellschaft).
Je ein Wächterhaus stand am
Nordwestlichsten (Bereich Dämmersteg) und am südöstlichsten
Ende (Bereich ehem. Zollamt) des Bahnhofes.
Das Hauptgebäude
hatte eine Länge von 212,6 Fuß und eine Breite von 40,3 Fuß (ca. 65 x 12 m).
Dem Hauptgebäude gegenüber, mit einem Abstand von 80 Fuß stand der
Lokomotiv- und
Werkstättenbau.
Er war in der Form eines nach Süden offenen Vierecks angelegt.
Östlich davon lag ein 615,7 Fuß
langes „Cooksmagazin". In der Nähe der heutigen Güterhalle
(Jahr 1954) stand eine 139 Fuß lange und 51 Fuß breite Ladehalle. Zwei
Gleise gingen durch
dieses Gebäude. Außerdem waren noch einige Drehscheiben, eine Vieh- und Laderampe,
Wasserkräne und ein
500 Fuß langer und 60 Fuß breiter Perron (Bahnsteig) vorhanden.
Quelle : Main-Echo, xx.xx.1954
Bahnübergänge waren Dammer Straße/Karlstor und Glattbacher Straße/Bodelschwinghstr.
Aus Ersparnisgründen wurde die Ludwigs-West-Bahn zwar zweigleisig geplant aber
vorerst
eingleisig ausgeführt. Erst 1873 kompletter zweigleisiger Ausbau.
Quelle
: Eisenbahn-Journal II/88, Seite 6
22.08.1856
Auf der Spessartrampe entgleisten 3 Wagen eines Truppentransportzuges von Würzburg nachBis 1857
Petroleumlampen erleuchteten den Aschaffenburger BahnhofFeb 1858
Anordnung des Baues der Einmündung für die Bahn von Darmstadt. Dazu musste die erst vor15.11.1858
Aufnahme des Güterverkehrs zwischen Aschaffenburg und Darmstadt (Ludwigsbahnhof)18.11.1858
Eröffnung der Strecke Darmstadt – Aschaffenburg für den PersonenverkehrDez 1858
Strecke Mainz - Darmstadt - Aschaffenburg ist fertiggestellt.27.12.1858
Eröffnung der Strecke Darmstadt – Aschaffenburg für den Güterverkehr30.12.1858
Inbetriebnahme der Eisenbahnstrecke Aschaffenburg-Darmstadt.Jan 1859
Die Strecke befuhren jeweils 3 Züge in beide Richtungen. Fahrzeit Aschaffenburg - Mainz20.11.1866
König Ludwig II. trifft auf seiner "Frankenfahrt" mit einem Extrazug in Aschaffenburg ein.20.08.1871
Ein Güterzug verlor bei Hain 19 Wagen und prallten bei Fronhofen auf den „Wiener Kurier".28.10.1871
Mit der Inbetriebnahme des Dämmersteges ist an dieser Stelle nur noch FußgängerverkehrAb 1872
Erweiterung des Bahnhofshauptgebäudes. Quelle : Main-Echo, xx.xx.19541873
Kompletter zweigleisiger Ausbau der Ludwigs-West-BahnFeb 1875
Beginn der Bauarbeiten an der Strecke Aschaffenburg-Miltenberg. Beim Bau dieser Strecke25.10.1876
Erste Befahrung der Strecke Aschaffenburg - Miltenberg durch die Bahnbauprüfungskommission.12.11.1876
Übergabe der Strecke Aschaffenburg-Miltenberg. Täglich fuhren 3 Züge in beide Richtungen.1877
Im Zuge der andauernden Bahnhofserweitung wurde am westlichen Ende des Bahnhofs1891
Erweiterungs- und Ergänzungsbaumaßnahmen (Anbauten, Durchgänge zu den Bahnsteigen und1892
Lok „Aschaffenburg" Lok-Nr. 249 [B1 (Cn2)] ist in der Betriebswerkstätte Heilbronn (K.W.ST.E)1893
Zwei neue halbkreisförmige Lokschuppen mit den nötigen Werkstatt- und Verwaltungs-01.07.1894 Am Bahnhof wird
eine elektrische Beleuchtung angebracht.
Quelle :
140 Jahre Eisenbahn im Spessart, Seite 353
1896 Mit der Fertigstellung der neuen Betriebswerkstätte an der Goldbacher Straße, werden wird
das alte, um 1854 erbaute Maschinenhaus am Bahnhof,
abgebrochen. Fertigstellung des hinteren
Ringlokschuppens (vom Hbf
ausgesehen).
Quelle
: Main-Echo 17./18.01.04 / xx.xx.1954
Zuweisung einer BB I (Betriebsnummer 2100, geb. Maffei).
Quelle : Buch "Die Baureihe 96", Seite 11
Dez. 1897
Wegen der Bahnhofserweitung wird ein Haus verschoben. Erstellung der Glattbacher Überfahrt.1904 Im Rahmen der
Bahnhofserweiterung wurde der Dämmersteg verlängert.
Quelle : Main-Echo, 17.07.1998
01.12.1906 Eröffnung des
Aschaffenburger Südbahnhofes auf der Strecke Miltenberg.
Quelle: 140 Jahre Eisenbahn im Spessart, Seite
354
01.04.1907
Einrichtung von Betriebs- Bau und Maschineninspektion in Aschaffenburg.1909 Beginn der Bauarbeiten der Strecke Aschaffenburg - Höchst/Odw.
Quelle : Main-Echo 30.11.2002 / 13.07.2001, Seite 21
01.05.1911
Eröffnung der Eisenbahnstrecke Aschaffenburg-Süd – Großostheim01.07.1911
Erster Zug rollte nach Großostheim Quelle : Main-Echo 13.07.2001, Seite 2130.11.1912
Erster Eisenbahnzug Aschaffenburg - Höchst/Odw. Quelle : Main-Echo 30.11.200201.12.1912
Eröffnung der Eisenbahnstrecke (Aschaffenburg-Süd) – Großostheim – Höchst/Odw.
1912/1913 Täglich verkehrten
auf der Spessartrampe Laufach - Heigenbrücken etwa 20 Züge, die mit
zwei E I
(Höchstgewicht 660 t) befördert wurden.
Quelle : Buch "Die Baureihe 96", Seite 26
1920-1929 (?) Bis in die 20er-Jahre gab es zum ehemaligen Floßhafen ein
Hafenbahngleis.
Trassenführung noch heute erkennbar; Fuß- und Radweg vom Automuseum zum
Floßhafen.
Quelle : Main-Echo 27.08.2000
03.11.1921
Eröffnung der Strecke Goldbach – Aschaffenburg-Süd03.11.1921
Eröffnung der Hafenbahn Aschaffenburg-Nilkheim – Aschaffenburg-HafenEnde 1922
Aus der Betriebswerkstätte (Bwst) Aschaffenburg wird Betriebswerk (BW) Aschaffenburg